Bei der Bildungsstreikdemo gestern Nachmittag gab es riesiges Polizeiaufgebot. Das hat in einigen Blogs Kritik hervorgerufen u.a. auch bei der Grünen Jugend.
Alle Passanten, die ich dort gesehen habe, haben mit dem Kopf geschüttelt, Fotos davon gemacht und ihrem Unmut zum Teil laut Luft gemacht. Wer auch immer für diese peinliche Nummer verantwortlich ist, hat seine Hausaufgaben nicht gemacht, möge sich in die Ecke stellen und sich schämen.
Quelle: esgibtsie.de
Da sollte sich der Staatsschutz und Polizeileitung wohl in die Ecke stellen und schämen …
Matthi Bolte von der GJ meint dazu treffend, dass eine SchülerInnen-Demo kein G8-Gipfel sei:
Die Stadt war so vollgestopft mit Einsatzkräften, dass ich das Gefühl hatte, zugleich einem G8-Gipfel, einem Castortransport und einem Spiel erzverfeindeter Fußballclubs zu sein.
Quelle: matthibolte.wordpress.com
Es gibt eine vortreffliche Analyse von Martin Hernnkind über die Denkmuster bei PolzistInnen. Danach neigen PolizistInnen u.a. zu einem dualistischen Weltbild (d.h. Gut und Böse).
Bei der Bildunggsstreikdemo hat das wohl dazu geführt, dass für sie alle SchülerInnen zu linksextremistischen Chaoten geworden sind. D.h. die Bösen waren die SchülerInnen, vor denen die Polizei die Guten (d.h. normale Bürger) schützen musste. Nur schienen das in diesem Fall die Guten gar nicht zu wollen.
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